Zweitmeinung · Orthopädie · Wien
Ihnen wurde zu einer Operation geraten – und Sie möchten sicher sein, dass es die richtige Entscheidung ist? Das ist klug, und Sie brauchen dafür keine Überweisung. Ich sehe mir Ihre Befunde gründlich an, untersuche Sie persönlich und sage Ihnen ehrlich, ob ich operieren würde – und wenn nicht, welche Alternativen es gibt. Mein Hintergrund: Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, über 1.000 Operationen, mehr als zehn Jahre an Wiener Spitälern, heute Wahlarzt in Wien-Wieden und in der Leopoldstadt.
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Medizin ist ein sich ständig weiterentwickelndes Fachgebiet – trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für vollständige Aktualität übernommen werden. Vollständiger Hinweis →
Nicht jede empfohlene Operation ist notwendig. Studien zeigen immer wieder, dass ein relevanter Teil orthopädischer Eingriffe durch konservative Therapie vermeidbar oder zumindest aufschiebbar wäre — etwa bei degenerativen Meniskusschäden oder beginnender Arthrose.
Gleichzeitig gilt das Gegenteil: Manche Eingriffe werden zu lange hinausgezögert und das Gelenk nimmt weiter Schaden. Eine fundierte Zweitmeinung schafft Klarheit — in beide Richtungen.
Vor Gelenkersatz (Hüft- oder Knieprothese) – ein großer, endgültiger Schritt
Bei Meniskus- und Kreuzbandoperationen – nicht jeder Riss muss operiert werden
Bei Schulteroperationen – Impingement und Rotatorenmanschette sind oft konservativ behandelbar
Wenn Sie unsicher sind oder sich beim ersten Gespräch nicht ausreichend informiert gefühlt haben
„Ich operiere nur, wenn es wirklich nötig ist. Diese Haltung gilt auch — und gerade — bei Zweitmeinungen. Sie bekommen von mir eine ehrliche fachliche Einschätzung, keine Verkaufsberatung. Wenn konservative Therapie die bessere Option ist, sage ich Ihnen das klar."
Dr. Philippe Ghobrial
Eine seriöse Zweitmeinung hat kein vorgegebenes Ziel. Ich untersuche Sie, sehe mir Ihre Befunde an und komme zu einem von drei möglichen Ergebnissen — offen, ohne Voreingenommenheit für oder gegen die Operation:
Die Operation ist tatsächlich der richtige Weg. Dann sage ich Ihnen das ebenso klar wie das Gegenteil — inklusive meiner Einschätzung zur Methode. Sie entscheiden, wer operiert.
Physiotherapie, Infiltration oder Stoßwellentherapie können die Operation vermeiden oder zumindest um Jahre hinauszögern. Das kommt in der orthopädischen Praxis häufiger vor, als viele denken.
Manche Befunde rechtfertigen eine Operation erst zu einem späteren Zeitpunkt. Ich sage Ihnen, worauf Sie achten sollten und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist.
Mit diesen Empfehlungen kommen Patienten am häufigsten zu mir. Zu jedem Thema finden Sie auf der Behandlungsseite, was ich prüfe und welche Alternativen es gibt.
Ein Gelenkersatz ist endgültig. Ich prüfe, ob der Zeitpunkt gekommen ist oder ob gelenkerhaltende Schritte noch sinnvoll sind – und wenn die Prothese der richtige Weg ist, welche Versorgung zu Ihnen passt.
Knieprothese · Hüftprothese · Ratgeber: Wann braucht man eine Hüftprothese?
Nicht jeder Riss muss operiert werden, besonders nicht ein degenerativer Riss bei beginnender Arthrose. Ich sehe mir Ihr MRT und Ihre Beschwerden gemeinsam an – die Bilder allein entscheiden nicht.
Ob eine Rekonstruktion nötig ist, hängt von Alter, Aktivität und Stabilität des Knies ab – nicht jeder Riss braucht eine Operation. Ist sie nötig, organisiere ich den Eingriff in einem spezialisierten Team.
Viele Schulterprobleme lassen sich konservativ behandeln. Ein frischer Riss der Rotatorenmanschette kann dagegen eine zeitnahe Operation rechtfertigen. Ich sage Ihnen, was in Ihrem Fall gilt.
Kalkschulter & Impingement · Rotatorenmanschettenriss · Schulterarthroskopie
Einlage, Schiene oder Operation? Bei Hallux valgus, Hallux rigidus und Hammerzehen entscheidet Ihr Leidensdruck, nicht das Röntgenbild.
Hallux valgus · Hallux rigidus · Hammerzehe · Ratgeber: Einlage oder OP?
Kleine Eingriffe mit großer Wirkung – aber erst, wenn Schiene, Infiltration oder Abwarten ausgeschöpft sind. Ich prüfe, wo Sie stehen.
Karpaltunnelsyndrom · Schnellender Finger · Rhizarthrose · Ratgeber: Wann hilft eine OP?
Bringen Sie alle vorhandenen Unterlagen mit: MRT- und Röntgenbilder, Arztbriefe, OP-Empfehlung, Medikamentenliste. Termine sind meist binnen weniger Tage möglich.
Ich untersuche Sie gründlich und gehe Ihre Bildgebung persönlich mit Ihnen durch – verständlich erklärt, ohne Fachchinesisch. Sie sehen selbst, was auf Ihren Bildern zu erkennen ist.
Sie bekommen eine klare Antwort: Operation notwendig, Alternativen möglich, oder erst einmal abwarten. Was Sie mit dieser Empfehlung machen, entscheiden allein Sie – ohne jeden Druck. Auf Wunsch bekommen Sie meine Einschätzung schriftlich – damit Sie sie in Ruhe nachlesen oder Ihrem behandelnden Arzt zeigen können.
MRT- und Röntgenbilder – auf CD, USB-Stick oder als Link des Röntgeninstituts
Die schriftlichen Befunde dazu
Arztbriefe und die OP-Empfehlung (falls vorhanden mit Aufklärungsbogen)
Ihre Medikamentenliste
Ihre Fragen – gern notiert, damit nichts untergeht
Fehlt eine Untersuchung, die für die Entscheidung wichtig ist, organisiere ich sie.
Die Zweitmeinung wird als reguläre Wahlarzt-Konsultation verrechnet. Sie erhalten eine Honorarnote; Ihre gesetzliche Krankenkasse erstattet rund 80 % des Kassentarifs. Eine Wahlarzt- bzw. Privatarzt-Versicherung übernimmt die Kosten der Ordination normalerweise ganz oder zum Großteil – bei der Einreichung helfe ich Ihnen. Das Honorar nenne ich Ihnen vorab.
Alles zu Kosten & Rückerstattung →Sie sind sonderklasseversichert und haben bereits ein OP-Angebot? Gerade dann lohnt sich eine unabhängige zweite Einschätzung – unabhängig davon, was Ihnen schon angeboten wurde. Bestätigt sich die Empfehlung, entscheiden Sie frei, wer operiert: beim ursprünglichen Operateur oder bei mir. Als Belegarzt operiere ich in vier Wiener Privatkliniken; mit den meisten Sonderklasse-Versicherungen ist eine Direktverrechnung möglich, der OP-Termin ist meist innerhalb von 1–2 Wochen möglich.
Und bestätigt sie sich nicht, haben Sie sich eine Operation erspart. Eine Verpflichtung entsteht durch die Zweitmeinung in keinem Fall.
So läuft eine Privat-OP bei mir ab →Die Zweitmeinung wird als reguläre Wahlarzt-Konsultation verrechnet. Sie erhalten eine Honorarnote; Ihre gesetzliche Krankenkasse erstattet rund 80 % des Kassentarifs. Eine Wahlarzt- bzw. Privatarzt-Versicherung übernimmt die Kosten normalerweise ganz oder zum Großteil – bei der Einreichung helfe ich Ihnen. Das Honorar nenne ich Ihnen vorab.
Bringen Sie alle vorhandenen Befunde mit: MRT- und Röntgenbilder (idealerweise auf CD oder als Link), Arztbriefe, OP-Empfehlungen und eine Liste Ihrer Medikamente. Je vollständiger die Unterlagen, desto fundierter die Einschätzung.
In der Regel innerhalb weniger Tage. Wenn bereits ein OP-Termin bei einem anderen Arzt bevorsteht, bemühe ich mich um eine rasche Terminvergabe, damit Sie in Ruhe entscheiden können.
Dann sage ich Ihnen das ebenso klar – inklusive einer Einschätzung zur empfohlenen Methode. Ob Sie den Eingriff beim ursprünglichen Operateur oder bei mir durchführen lassen, bleibt selbstverständlich ganz Ihre Entscheidung. Wenige Spezialeingriffe wie die Kreuzbandrekonstruktion oder die Hüftarthroskopie organisiere ich in einem spezialisierten Team – auch das sage ich Ihnen offen.
Ja, das kommt vor. Studien zeigen, dass ein relevanter Teil orthopädischer Eingriffe durch konservative Therapie vermeidbar oder zumindest aufschiebbar wäre. Eine Zweitmeinung hilft, die für Sie richtige Entscheidung zu treffen – manchmal ist das die OP, manchmal nicht.
Nein. Für einen Termin in meiner Wahlarztordination brauchen Sie keine Überweisung – Sie vereinbaren einfach einen Termin. Die Rückerstattung durch Ihre Krankenkasse funktioniert auch ohne.
Nein. Eine Zweitmeinung ist Ihr gutes Recht und unter Ärzten völlig üblich. Ob Sie meine Einschätzung mit Ihrem Arzt besprechen, entscheiden Sie – auf Wunsch bekommen Sie sie schriftlich und können sie jederzeit vorlegen.
Wenn die Operation nötig ist und zu meinem Leistungsspektrum gehört: ja, wenn Sie das möchten. Ich operiere als Belegarzt in vier Wiener Privatkliniken; mit den meisten Sonderklasse-Versicherungen ist eine Direktverrechnung möglich, der OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen. Sie entscheiden frei – eine Verpflichtung entsteht nicht.
Ja. Auch nach einer Operation lohnt sich eine zweite Einschätzung: Ist der Verlauf normal und braucht nur Zeit, hilft gezielte Physiotherapie – oder gibt es eine Ursache, die behandelt werden sollte? Ich sehe mir OP-Bericht, Bilder und Verlauf an und sage Ihnen, was jetzt sinnvoll ist.
Eine Operation ist eine wichtige Entscheidung. Nehmen Sie sich die Zeit für eine zweite Meinung – ich nehme mir die Zeit für Sie.
1040 Wien: +43 1 585 62 60 · 1020 Wien: +43 1 890 45 20
Nach vorheriger Terminvereinbarung · 1040 Wien-Wieden (Große Neugasse 28/2) · 1020 Wien-Leopoldstadt (Vorgartenstrasse 206c)
Medizinisch geprüft: Dr. Philippe Ghobrial, Facharzt für Orthopädie & Traumatologie · Zuletzt aktualisiert: 8. September 2026