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Hüftschmerzen
Ursachen verstehen – gezielt behandeln

Das Überraschende an der Hüfte: Das Gelenk selbst meldet sich meist nicht seitlich, sondern in der Leiste. Schmerzen außen an der Hüfte haben dagegen oft eine ganz andere Ursache. Wo genau es wehtut und in welcher Situation – das ist der Schlüssel zur richtigen Diagnose. Und die meisten Hüftschmerzen lassen sich ohne Operation gut behandeln.

Termine meist binnen weniger Tage Konservativ zuerst Minimal-invasive Hüftprothese, wenn nötig 1040 & 1020 Wien

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Medizin ist ein sich ständig weiterentwickelndes Fachgebiet – trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für vollständige Aktualität übernommen werden. Vollständiger Hinweis →

Wo und wann schmerzt Ihre Hüfte?

Ort und Situation des Schmerzes sind der erste Wegweiser – genau danach frage ich im Erstgespräch:

  • In der Leiste, beim Gehen oder nach Belastung: typisch für das Hüftgelenk selbst – Arthrose oder Impingement
  • Beim Socken anziehen oder tiefen Sitzen: eingeschränkte Beweglichkeit spricht für Arthrose oder Impingement in der Beugung
  • Außen, beim Liegen auf der Seite: meist Schleimbeutel- oder Sehnenreizung am Rollhügel – nicht das Gelenk
  • Ausstrahlend bis ins Knie: ein Klassiker – Hüftprobleme werden oft zuerst als „Knieschmerz“ gespürt
  • Nachts oder in Ruhe: Hinweis auf eine aktivierte, entzündete Arthrose – zeitnah abklären
  • Anlaufschmerz & Hinken: die ersten Schritte schmerzen, dann „läuft es sich ein“ – frühes Arthrose-Zeichen

Damit bitte nicht warten

  • Starke Schmerzen nach einem Sturz, Bein nicht belastbar
  • Nacht- und Ruheschmerz über mehr als 2–3 Wochen
  • Deutlich abnehmende Gehstrecke oder zunehmendes Hinken
  • Taubheit oder Kribbeln im Bein (auch der Rücken kann die Ursache sein)

Hüfte oder Rücken?

Leistenschmerz spricht für die Hüfte, Schmerz im Gesäß mit Ausstrahlung über die Beinrückseite eher für den Rücken. Oft ist es eine Mischung – die klinische Untersuchung trennt beides zuverlässig, damit nicht am falschen Ort behandelt wird.

Die häufigsten Ursachen von Hüftschmerzen

Hüftarthrose (Coxarthrose)

Der schleichende Knorpelverschleiß ist die häufigste Ursache ab der Lebensmitte: Leistenschmerz, Anlaufschmerz, steife Hüfte beim Socken anziehen, abnehmende Gehstrecke.

Behandlung: in frühen Stadien konservativ – Bewegung, Physiotherapie, Infiltrationen (Hyaluron, Eigenblut). Wenn ausgeschöpft: die minimal-invasive Hüftprothese über den muskelschonenden vorderseitlichen Zugang.

Mehr zur Hüftarthrose →

Hüftimpingement (FAI)

Bei jüngeren, sportlich aktiven Menschen: Ein mechanischer Konflikt im Gelenk verursacht Leistenschmerz bei Beugung, tiefem Sitzen und Sport – oft mit Schädigung der Gelenklippe (Labrum).

Behandlung: zunächst konservativ mit gezielter Physiotherapie; die gelenkerhaltende Hüftarthroskopie organisiere ich bei Bedarf in einem spezialisierten Team und begleite Diagnose und Nachbehandlung.

Mehr zum Hüftimpingement →

Reizung außen am Rollhügel

Schmerzen an der Außenseite der Hüfte – besonders beim Liegen auf der Seite oder nach langem Gehen – stammen meist von gereizten Schleimbeuteln oder Sehnenansätzen am großen Rollhügel (Trochanter), nicht vom Gelenk.

Behandlung: fast immer konservativ – Entlastung, Physiotherapie, gegebenenfalls fokussierte Stoßwellentherapie oder eine gezielte Infiltration.

Wenn es nicht die Hüfte ist

Nicht jeder „Hüftschmerz“ kommt aus der Hüfte: Auch die Lendenwirbelsäule, das Iliosakralgelenk oder eine Leistenhernie können in diese Region ausstrahlen.

Behandlung: Der wichtigste Schritt ist hier die saubere Abgrenzung in der Untersuchung – damit Sie am richtigen Ort behandelt werden und keine Zeit mit der falschen Therapie verlieren.

So läuft die Abklärung ab

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Gespräch & Untersuchung

Wo, wann, seit wann – danach gezielte Tests für Beweglichkeit, Leisten- und Rollhügelschmerz sowie die Abgrenzung zum Rücken.

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Bildgebung nach Bedarf

Röntgen für Gelenkspalt und Arthrose-Ausmaß, Ultraschall für Weichteile, MRT bei Verdacht auf Labrum- oder Knorpelschaden.

3

Ehrlicher Behandlungsplan

Konservativ wenn möglich, operativ wenn nötig – Sie erfahren klar, was ich an Ihrer Stelle tun würde.

Wenn eine fortgeschrittene Arthrose den Alltag bestimmt, operiere ich die Hüftprothese minimal-invasiv über den vorderseitlichen (anterolateralen) Zugang in den führenden Wiener Privatkliniken – mit OP-Terminen meist innerhalb von 1–2 Wochen und rascher Mobilisierung.

Kosten & Kostenübernahme

Ordination (Wahlarzt)

  • Gesetzlich Versicherte erhalten ca. 80 % des Kassentarifs rückerstattet

  • Termine meist binnen weniger Tage, ohne lange Wartezeit

Wenn eine OP nötig wird

  • Mit Sonderklasse-Versicherung in der Regel vollständig übernommen, Direktverrechnung

  • Als Selbstzahler jederzeit möglich – transparenter Kostenvoranschlag vorab

Wie Sonderklasse & Wahlarzt genau funktionieren

Häufige Fragen zu Hüftschmerzen

Das Hüftgelenk selbst projiziert seinen Schmerz typischerweise in die Leiste – nicht seitlich auf die Hüfte, wie viele erwarten. Leistenschmerz beim Gehen oder nach Belastung ist deshalb das Leitsymptom von Hüftarthrose und Hüftimpingement. Ziehen die Schmerzen zusätzlich vom Gesäß über die Rückseite, kann auch der Rücken beteiligt sein – das gehört zur Abklärung dazu.

Schmerzen außen an der Hüfte, die vor allem beim Liegen auf der betroffenen Seite auftreten, sprechen meist für eine Reizung des Schleimbeutels oder der Sehnenansätze am großen Rollhügel (Trochanter) – nicht für das Hüftgelenk selbst. Diese Reizungen lassen sich in der Regel gut konservativ behandeln, etwa mit gezielter Physiotherapie, Entlastung und fokussierter Stoßwellentherapie.

Spätestens, wenn die Schmerzen länger als zwei bis drei Wochen bestehen, die Gehstrecke abnimmt, das Anziehen von Socken und Schuhen schwerfällt oder die Schmerzen nachts auftreten. Nach einem Sturz mit starken Schmerzen und Belastungsunfähigkeit gilt: sofort abklären lassen. Je früher die Ursache feststeht, desto mehr lässt sich ohne Operation erreichen.

Meistens nicht. Schleimbeutelreizungen und frühe Verschleißstadien werden konservativ behandelt – mit Physiotherapie, Infiltrationen, Hyaluron- oder Eigenbluttherapie. Erst wenn eine fortgeschrittene Hüftarthrose den Alltag trotz ausgeschöpfter konservativer Therapie bestimmt, ist die minimal-invasive Hüftprothese der verlässliche Weg zurück zur Beweglichkeit – ich operiere sie über den muskelschonenden vorderseitlichen (anterolateralen) Zugang. Beim Hüftimpingement jüngerer Patienten organisiere ich die gelenkerhaltende Arthroskopie bei Bedarf in einem spezialisierten Team.

Der Facharzt für Orthopädie und Traumatologie – von der Diagnose über die konservative Therapie bis zur Hüftprothese. Ich behandle Hüftschmerzen in meinen Wahlarzt-Ordinationen in 1040 Wien-Wieden und 1020 Wien-Leopoldstadt; Termine sind meist innerhalb weniger Tage möglich, OP-Termine in den Wiener Privatkliniken meist innerhalb von 1–2 Wochen.

Vertiefende Informationen

Was Patienten sagen

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„Dr. Ghobrial ist für mich ein Ausnahme-Orthopäde und Mediziner. Ich wurde von ihm bereits zwei Mal operiert und fühlte mich stets bestens aufgehoben und betreut. Seine Einsatzbereitschaft, seine Kompetenz und seine Menschlichkeit sind heutzutage etwas Besonderes."

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Gabriele E.

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1040 Wien: +43 1 585 62 60 · 1020 Wien: +43 1 890 45 20

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