Fußchirurgie · Zehenfehlstellung · Wien
Eine gekrümmte Zehe, schmerzhafte Hühneraugen und Druckstellen im Schuh – Hammer- und Krallenzehen sind lästig, aber sehr gut behandelbar. Solange die Zehe beweglich ist, helfen oft schon einfache Maßnahmen. Wird die Fehlstellung steif und schmerzhaft, korrigiere ich sie als Spezialist für Fußchirurgie schonend und dauerhaft – häufig gemeinsam mit einem Hallux valgus.
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Bei einer Hammerzehe ist die Zehe im mittleren Gelenk dauerhaft nach unten gebeugt – die Zehenkuppe zeigt zum Boden, das mittlere Gelenk wölbt sich nach oben. Bei der Krallenzehe sind zusätzlich Grund- und Endgelenk beteiligt, die Zehe krümmt sich krallenartig.
Ursache ist fast immer ein Ungleichgewicht der Zehenmuskeln und -sehnen – oft ausgelöst oder verstärkt durch einen Hallux valgus, zu enges Schuhwerk oder ein hohes Fußgewölbe. Am häufigsten betroffen ist die zweite Zehe.
Entscheidend für die Behandlung ist, ob die Zehe noch flexibel (aktiv oder passiv geradezurichten) oder bereits fixiert (steif) ist.
Typische Beschwerden
Mein Grundsatz:
Konservativ, solange es sinnvoll ist. Operiert wird erst, wenn Schmerzen und Druckstellen den Alltag wirklich einschränken – dann aber gezielt und mit dauerhafter Korrektur.
Die Wahl des Verfahrens hängt davon ab, wie beweglich die Zehe noch ist – das prüfe ich in der Untersuchung und ergänze es mit einem Röntgenbild.
Weite, weiche Schuhe, Zehenpolster und Silikon-Orthesen entlasten die Druckstellen, Fußgymnastik hält die Zehe beweglich. Das lindert die Beschwerden – die Fehlstellung selbst wird dadurch aber nicht korrigiert.
Ist die Zehe noch beweglich, genügt oft ein Weichteileingriff: eine Sehnenverlagerung bzw. -verlängerung bringt das Gleichgewicht zurück und richtet die Zehe wieder gerade.
Ist die Zehe bereits steif, wird das betroffene Gelenk begradigt – durch eine sparsame Gelenkresektion oder eine Versteifung in gerader Stellung, gelegentlich für einige Wochen mit einem feinen Draht gesichert. Ein kleiner, meist ambulanter Eingriff. Liegt gleichzeitig ein Hallux valgus vor, korrigiere ich beides in einer Operation.
Nach der Korrektur dürfen Sie im Verbandschuh meist sofort auftreten – dieser Zeitplan zeigt den typischen Verlauf. Ihren persönlichen Plan besprechen wir individuell.
Der Eingriff erfolgt ambulant oder mit einer Übernachtung. Im speziellen Verbandschuh dürfen Sie sofort auftreten – ohne Gips, ohne Krücken.
Hochlagern und Kühlen stehen im Vordergrund, kurze Gehstrecken im Verbandschuh. Bürotätigkeit ist oft schon nach wenigen Tagen möglich. Nahtentfernung nach etwa 14 Tagen.
Der Verbandschuh bleibt insgesamt etwa 4–6 Wochen. Ein eventuell eingesetzter feiner Draht wird in dieser Zeit unkompliziert in der Ordination entfernt.
Nach der Kontrolle Übergang in bequeme normale Schuhe, schrittweise volle Belastung. Eine leichte Restschwellung kann noch einige Wochen bestehen.
OP und Krankenhausaufenthalt in der Regel vollständig gedeckt
Direktverrechnung mit Ihrer Versicherung – Sie strecken nichts vor
OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen
Transparenter Kostenvoranschlag vor dem Eingriff – keine Überraschungen
Operation als Selbstzahler jederzeit möglich
Ordination: ca. 80 % Rückerstattung des Kassentarifs durch Ihre Krankenkasse
Bei einer Hammerzehe ist die Zehe im mittleren Gelenk dauerhaft nach unten gebeugt, sodass sie wie ein Hammer aussieht; bei der Krallenzehe sind zusätzlich das Grund- und das Endgelenk beteiligt und die Zehe wirkt krallenförmig. Beide entstehen durch ein Muskel- und Sehnenungleichgewicht, oft im Zusammenhang mit einem Hallux valgus, zu engem Schuhwerk oder einem hohen Fußgewölbe. Typisch sind schmerzhafte Hühneraugen und Druckstellen über dem gebeugten Gelenk.
Nicht zwingend. Solange die Zehe noch beweglich ist, lindern weite Schuhe, Polster, Silikon-Orthesen und Fußgymnastik die Beschwerden oft gut – die Fehlstellung selbst korrigieren sie allerdings nicht. Erst wenn Schmerzen, wiederkehrende Druckstellen oder eine zunehmend steife Zehe den Alltag einschränken, ist die operative Korrektur sinnvoll.
Das Verfahren richtet sich danach, ob die Zehe noch flexibel oder bereits fixiert ist. Bei einer flexiblen Fehlstellung genügt oft eine Sehnen- und Weichteilkorrektur. Bei einer fixierten Zehe wird das betroffene Gelenk begradigt – durch eine sparsame Resektion oder eine Versteifung, gelegentlich für einige Wochen mit einem feinen Draht stabilisiert. Der Eingriff ist klein und meist ambulant möglich.
Ja, und das ist sogar häufig sinnvoll: Hammer- und Krallenzehen entstehen oft als Folge eines Hallux valgus. Beide Fehlstellungen lassen sich in der Regel in einer Operation korrigieren – das bedeutet nur eine Narkose, einen Heilungsverlauf und einen Verbandschuh. Was in Ihrem Fall zusammenpasst, plane ich anhand der Röntgenbilder im Erstgespräch.
Im Verbandschuh dürfen Sie meist sofort auftreten. Bei sitzender Tätigkeit sind viele Patienten nach etwa 1–2 Wochen wieder einsatzfähig, bei stehenden oder körperlich fordernden Berufen eher 4–6 Wochen. Die realistische Dauer für Ihre Tätigkeit besprechen wir vor dem Eingriff.
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, da sich die Kosten aus Operationshonorar, den Ambulanz- bzw. Klinikkosten, der Anästhesie und dem Umfang des Eingriffs (eine oder mehrere Zehen, gegebenenfalls mit Hallux-Korrektur) zusammensetzen. Sie erhalten vor dem Eingriff einen transparenten Kostenvoranschlag ohne versteckte Positionen. Mit Sonderklasse-Zusatzversicherung wird der Eingriff in der Regel vollständig übernommen und direkt mit der Versicherung verrechnet; als Selbstzahler ist er ebenfalls jederzeit möglich.
Die Korrektur von Zehenfehlstellungen gehört in die Hände eines in der Fußchirurgie erfahrenen Facharztes für Orthopädie und Traumatologie. Als Spezialist für Fußchirurgie führe ich den Eingriff selbst durch – von der Beurteilung des gesamten Vorfußes über die Operation bis zur Nachkontrolle bleiben Sie durchgehend bei mir.
Was Patienten sagen
„Dr. Ghobrial ist für mich ein außergewöhnlicher Orthopäde und Arzt. Ich wurde bereits zweimal von ihm operiert und habe mich dabei jederzeit bestens aufgehoben und betreut gefühlt. Sein Engagement, seine Kompetenz und seine Menschlichkeit sind heutzutage etwas Besonderes."
Gabriele E.
Google Bewertung
Im Erstgespräch beurteile ich Ihren gesamten Vorfuß, erkläre die passende Behandlung und beantworte alle Ihre Fragen – ohne Zeitdruck und transparent.
1040 Wien: +43 1 585 62 60 · 1020 Wien: +43 1 890 45 20
Ordination 1040 Wien-Wieden (Große Neugasse 28/2) · Ordination 1020 Wien-Leopoldstadt (Vorgartenstrasse 206c)