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Kalkschulter & Impingement Wien
Meist geht es ohne Operation

Stechende Schmerzen beim Anheben des Arms, nachts kaum Schlaf – Kalkschulter und Impingement gehören zu den häufigsten Ursachen von Schulterschmerzen. Die gute Nachricht: Die meisten Patienten werden ohne Operation schmerzfrei. Und wenn doch operiert werden muss, dann minimal-invasiv per Arthroskopie.

Ordinationstermin binnen weniger Tage Stoßwelle direkt in der Ordination OP nur, wenn wirklich nötig

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Medizin ist ein sich ständig weiterentwickelndes Fachgebiet – trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für vollständige Aktualität übernommen werden. Vollständiger Hinweis →

Kalkschulter: Wenn sich Kalk in der Sehne bildet

Bei der Kalkschulter (Tendinosis calcarea) lagert sich Kalk in der Rotatorenmanschette ab – meist in der Supraspinatussehne. Typisch sind heftige, oft attackenartige Schmerzen, besonders nachts und beim Liegen auf der Schulter.

Der Verlauf ist launisch: Manche Depots lösen sich von selbst auf, andere quälen jahrelang. Röntgen und Ultraschall zeigen Größe und Lage des Kalkdepots – danach richtet sich die Therapie.

Impingement: Der Engpass unterm Schulterdach

Beim Impingement-Syndrom wird die Rotatorenmanschette zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingeengt. Typisch ist der „schmerzhafte Bogen": Schmerzen beim seitlichen Anheben des Arms zwischen etwa 60 und 120 Grad.

Häufige Ursachen sind Schleimbeutelentzündung, muskuläre Dysbalance und knöcherne Anbauten am Schulterdach. Unbehandelt kann der ständige Druck die Sehne langfristig schädigen.

So behandle ich – Stufe für Stufe

Mein Grundsatz gilt hier besonders: konservativ wenn möglich, operativ wenn nötig. Bei Kalkschulter und Impingement führt die Behandlungsleiter in den allermeisten Fällen ohne Skalpell zum Ziel.

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Stoßwellentherapie – die Domäne der Kalkschulter

Fokussierte Stoßwellen zerkleinern das Kalkdepot und regen die Selbstauflösung an – eine der am besten untersuchten Behandlungen. Meist 3–5 Sitzungen, direkt in meiner Ordination. Mehr zur Stoßwelle →

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Gezielte Infiltration & Physiotherapie

Entzündungshemmende Infiltration unter das Schulterdach bricht den Teufelskreis aus Schmerz und Schonhaltung. Parallel korrigiert Physiotherapie die muskuläre Balance – entscheidend beim Impingement.

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Arthroskopie – erst wenn Stufe 1 und 2 ausgeschöpft sind

Bleiben die Schmerzen über 3–6 Monate bestehen, entferne ich das Kalkdepot bzw. erweitere den Raum unter dem Schulterdach arthroskopisch – ein kleiner Eingriff, ambulant oder mit einer Übernachtung. OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen.

Falls doch operiert wird: die Erholung

Nach einer arthroskopischen Kalkentfernung oder Dekompression ist keine lange Ruhigstellung nötig: Die Schlinge dient nur wenige Tage dem Komfort, früh beginnende Bewegungsübungen halten die Schulter geschmeidig.

Bürotätigkeit ist meist nach etwa einer Woche möglich, Sport nach 4–6 Wochen. Die vollständige Beruhigung der Schulter kann einige Wochen dauern.

Wann Sie zum Arzt sollten

  • Schulterschmerzen, die länger als 2–3 Wochen anhalten

  • Nächtliche Schmerzen, die den Schlaf stören

  • Zunehmende Bewegungseinschränkung oder Kraftverlust

  • Plötzliche Schmerzen nach einem Sturz – Sehnenriss ausschließen!

Kosten & Kostenübernahme

Konservative Behandlung (Ordination)

  • Wahlarztleistung: ca. 80 % Rückerstattung des Kassentarifs

  • Bei ambulanter Sonderklasse: Hilfe bei der Einreichung

  • Transparente Honorare vor Behandlungsbeginn

Falls operiert wird

  • Sonderklasse: OP & Aufenthalt in der Regel vollständig gedeckt

  • Direktverrechnung – Sie strecken nichts vor

  • OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen

Alles zur Kostenübernahme für Privatpatienten Sonderklasse & Wahlarzt einfach erklärt

Häufige Fragen zu Kalkschulter & Impingement

Nein – die allermeisten Kalkschultern brauchen keine Operation. Stoßwellentherapie, gezielte Physiotherapie und bei akuter Entzündung Infiltrationen lösen das Kalkdepot in vielen Fällen auf; nicht selten verschwindet es sogar spontan. Eine Arthroskopie ist erst dann sinnvoll, wenn die konservative Behandlung über Monate ausgereizt ist und die Beschwerden dennoch bestehen bleiben.

Falls operiert werden muss: Bei Bürotätigkeit meist etwa 1 Woche, bei körperlicher Arbeit 4–6 Wochen. Die konservative Behandlung (Stoßwelle, Infiltration) verursacht in der Regel gar keinen Krankenstand.

In den meisten Fällen nein. Die Kalkschulter heilt häufig spontan aus und spricht sehr gut auf Stoßwellentherapie an. Eine arthroskopische Kalkentfernung ist erst sinnvoll, wenn konservative Maßnahmen über Monate keine Besserung bringen.

Die fokussierte Stoßwellentherapie gehört zu den am besten untersuchten Behandlungen der Kalkschulter: Sie kann das Kalkdepot zerkleinern und die Selbstauflösung anregen. Meist sind 3–5 Sitzungen im Abstand von etwa einer Woche nötig – direkt in meiner Ordination.

Das lässt sich ohne Untersuchung nicht sicher unterscheiden – die Symptome überlappen. Klinische Tests, Ultraschall und gegebenenfalls MRT schaffen Klarheit. Wichtig: Ein übersehener Sehnenriss verschlechtert sich mit der Zeit, deshalb lohnt die frühe Abklärung.

Falls doch operiert wird: Einen Pauschalpreis gibt es nicht, da sich die Kosten aus Operationshonorar, Klinik- und Aufenthaltskosten und Anästhesie zusammensetzen und ambulant oder mit Übernachtung unterschiedlich ausfallen. Sie erhalten vorab einen transparenten Kostenvoranschlag ohne versteckte Positionen. Mit Sonderklasse-Zusatzversicherung wird der Eingriff in der Regel vollständig übernommen und direkt mit der Versicherung verrechnet; als Selbstzahler ist er ebenfalls jederzeit möglich. Die konservative Behandlung (Stoßwelle, Infiltration) läuft als Wahlarztleistung mit rund 80 % Rückerstattung des Kassentarifs.

Sowohl die konservative Behandlung (Stoßwelle, Infiltration, Physiotherapie) als auch – falls nötig – die arthroskopische Kalkentfernung führe ich selbst durch. Als Facharzt für Orthopädie und Traumatologie mit Schwerpunkt Schulterchirurgie begleite ich Sie von der Diagnose über die passende Therapie bis zur Nachkontrolle.

Wenn Schmerzen trotz konsequenter konservativer Therapie über 3–6 Monate bestehen, das Kalkdepot groß ist oder die Bildgebung eine begleitende Sehnenschädigung zeigt. Der Eingriff erfolgt arthroskopisch, ambulant oder mit einer Übernachtung – OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen.

Schulterschmerzen rauben Ihnen den Schlaf?

Lassen Sie die Ursache abklären – meist reicht die richtige konservative Therapie. Ich nehme mir Zeit für eine gründliche Untersuchung und eine ehrliche Empfehlung.

1040 Wien: +43 1 585 62 60 · 1020 Wien: +43 1 890 45 20

Nach vorheriger Terminvereinbarung · 1040 Wien-Wieden (Große Neugasse 28/2) · 1020 Wien-Leopoldstadt (Vorgartenstrasse 206c)