Hüftarthrose · Konservativ & Operativ · Wien
Hüftarthrose beginnt schleichend – oft als Ziehen in der Leiste, das man lange dem „Alter" zuschreibt. Gut behandelt bedeutet die Diagnose aber weder Stillstand noch automatisch eine Operation. Ich begleite Sie durch alle Stadien: konservativ, solange es trägt – und wenn die Prothese fällig ist, operiere ich sie minimal-invasiv, mit Erfahrung aus dem Hüftendoprothetik-Team des Traumazentrums Wien Meidling.
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Das überrascht viele: Die Hüftarthrose (Coxarthrose) meldet sich typischerweise als Leistenschmerz. Schmerzen an der Gesäßseite oder im unteren Rücken haben häufiger andere Ursachen. Manche Patienten spüren die Hüfte sogar zuerst im Knie – über die gemeinsame Nervenversorgung strahlt der Schmerz entlang des Oberschenkels aus.
Ein zweites Frühzeichen ist die eingeschränkte Innenrotation: Socken anziehen, Schuhe binden, ins Auto steigen wird mühsam – oft bevor die Schmerzen im Vordergrund stehen.
Früh: Anlaufschmerz in der Leiste, Steifigkeit nach dem Sitzen, Beschwerden nach langen Gehstrecken
Mittel: Belastungsschmerz, hinkendes Gangbild, Rotationseinschränkung im Alltag spürbar
Fortgeschritten: Ruhe- und Nachtschmerz, Gehstrecke unter 500 m, Schonhaltung belastet Knie und Rücken
Diagnose: Klinische Untersuchung mit Rotationstests + Röntgen; MRT bei unklaren Fällen (z. B. Verdacht auf Hüftimpingement)
Konservativ, solange es Ihnen echte Lebensqualität bringt – und wenn die Prothese fällig ist, dann ohne unnötiges Hinauszögern. Beides gehört zur ehrlichen Beratung.
Kräftige Hüft- und Rumpfmuskulatur entlastet das Gelenk bei jedem Schritt. Radfahren und Schwimmen halten die Hüfte beweglich, ohne sie zu stauchen. Physiotherapie mit klarem Programm gehört in jede Behandlung.
Entzündungshemmende Infiltrationen können akute Reizphasen beruhigen. Die Hüfte ist dafür schwerer zugänglich als das Knie – Injektionen erfolgen deshalb gezielt und bildgestützt. Ehrlich gesagt: Die Wirkung ist bei der Hüfte begrenzter als am Knie, deshalb wäge ich mit Ihnen genau ab.
Die Hüft-Totalendoprothese gehört zu den erfolgreichsten Operationen der Medizin: Mit muskelschonender Technik stehen Sie meist am ersten Tag wieder auf, nach wenigen Wochen ist der Alltag zurück – und der Leistenschmerz Geschichte. OP-Termin in der Privatklinik meist innerhalb von 1–2 Wochen.
Bei kaum einem Eingriff ist das Warten so wenig belohnt wie bei der Hüfte: Die Prothese hat hervorragende Ergebnisse, die Zufriedenheit der Patienten ist außergewöhnlich hoch – viele sagen hinterher: „Hätte ich das früher gewusst."
Zu langes Hinauszögern schwächt dagegen die Muskulatur, verschlechtert das Gangbild und überlastet Knie und Wirbelsäule. Wenn Nachtschmerz und schrumpfende Gehstrecke Ihren Alltag bestimmen, ist der Zeitpunkt für ein ehrliches Gespräch gekommen.
Hüftendoprothetik ist mein Spezialgebiet
Ja – Leistenschmerzen mit Ausstrahlung bis ins Knie sind sogar das typische Leitsymptom der Hüfte. Viele Patienten vermuten die Ursache zunächst im Knie oder Rücken und werden lange in die falsche Richtung behandelt. Ein Hinweis: Bei Hüftproblemen ist oft die Innendrehung des Beins eingeschränkt, etwa beim Socken-Anziehen. Untersuchung und Röntgen schaffen schnell Klarheit.
Das Leitsymptom ist der Leistenschmerz – nicht der Schmerz am Gesäß. Typisch sind außerdem Anlaufschmerzen nach dem Sitzen, eingeschränkte Rotation (Socken anziehen wird mühsam) und Ausstrahlung bis ins Knie. Manche spüren die Hüftarthrose sogar zuerst im Knie.
Gezielter Muskelaufbau und gelenkschonende Bewegung (Radfahren, Schwimmen) sind die Basis. Ergänzend können bildgestützte Infiltrationen Reizphasen beruhigen – wobei die Wirkung an der Hüfte begrenzter ist als am Knie. Das bespreche ich ehrlich mit Ihnen.
Wenn trotz konservativer Therapie anhaltende Schmerzen (auch nachts), eine deutlich eingeschränkte Gehstrecke und spürbarer Verlust an Lebensqualität bestehen. Die Hüftprothese gehört zu den erfolgreichsten Operationen der Medizin – mit minimal-invasiver Technik sind Sie oft am ersten Tag wieder auf den Beinen.
In den Wiener Privatkliniken meist innerhalb von 1–2 Wochen – ohne die monatelangen Wartezeiten des öffentlichen Systems. Mit Sonderklasseversicherung erfolgt die Direktverrechnung mit Ihrer Versicherung, Sie strecken nichts vor.
Ja – Bewegung erhält die Beweglichkeit und kräftigt die stabilisierende Muskulatur. Ideal sind Radfahren, Schwimmen, Aquagymnastik und Nordic Walking. Stoßbelastungen und extreme Bewegungsausschläge sollten Sie meiden.
Vor einem Gelenkersatz gibt eine Zweitmeinung Sicherheit: Ich sage Ihnen ehrlich, ob der Zeitpunkt stimmt – und beantworte alle Fragen zu Technik, Klinik und Ablauf.
Lassen Sie Ihre Hüfte abklären – je früher die richtige Behandlung beginnt, desto länger tragen Sie Ihr eigenes Gelenk. Und wenn die Prothese fällig ist, sind Sie bei mir in erfahrenen Händen.
1040 Wien: +43 1 585 62 60 · 1020 Wien: +43 1 890 45 20
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