Handchirurgie · Ambulant · Wien
Der Finger schnappt beim Strecken, blockiert morgens oder bleibt ganz hängen? Der schnellende Finger ist lästig, aber sehr gut behandelbar: erst mit einer gezielten Infiltration – und wenn das nicht reicht, mit einem der dankbarsten Eingriffe der Handchirurgie. Wenige Minuten, ambulant, in Lokalanästhesie – und das Schnappen ist weg.
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Die Beugesehnen der Finger gleiten durch Ringbänder, die sie am Knochen führen. Beim schnellenden Finger (Tendovaginitis stenosans) ist das erste Ringband – das A1-Ringband in der Hohlhand – verengt und die Sehne verdickt. Sie bleibt am Ringband hängen und „schnellt" beim Strecken plötzlich vor.
Betroffen sind am häufigsten Daumen, Mittel- und Ringfinger. Frauen erkranken häufiger als Männer, oft zwischen 50 und 60 – bei Diabetes ist das Risiko zusätzlich erhöht.
Schnappen oder Springen des Fingers beim Strecken
Morgensteife: Der Finger ist nach dem Aufwachen gebeugt „eingerastet"
Druckschmerzhafter Knoten in der Hohlhand über dem Grundgelenk
Blockierter Finger: Im Spätstadium lässt sich der Finger nur noch passiv strecken
1. Schritt · Konservativ
Im frühen Stadium lässt eine Kortison-Infiltration in die Sehnenscheide die Schwellung abklingen – bei vielen Patienten dauerhaft. Der kleine Eingriff dauert Sekunden und erfolgt direkt in der Ordination.
2. Schritt · Wenn nötig
Über einen kleinen Schnitt in der Hohlhand wird das verengte Ringband gespalten – die Sehne gleitet sofort wieder frei. Wenige Minuten, Lokalanästhesie, noch am selben Tag zu Hause. Die Erfolgsrate ist ausgezeichnet, Rückfälle sind selten.
Die Ringbandspaltung gehört zu den Eingriffen mit der schnellsten Erholung in der Handchirurgie.
Das Schnappen ist ab dem ersten Moment weg. Die Finger dürfen und sollen sofort aktiv bewegt werden – Sie gehen noch am selben Tag nach Hause.
Kleiner Verband, leichte Alltagstätigkeiten erlaubt. Bürotätigkeit meist nach wenigen Tagen möglich. Nahtentfernung nach 10–14 Tagen.
Kräftiges Zugreifen, Sport und schweres Heben sind wieder uneingeschränkt möglich. Die kleine Narbe verblasst über Monate.
Ambulanter Eingriff in der Regel vollständig gedeckt
Direktverrechnung mit Ihrer Versicherung – Sie strecken nichts vor
OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen
Transparenter Kostenvoranschlag vor dem Eingriff – keine Überraschungen
Operation als Selbstzahler jederzeit möglich
Ordination: ca. 80 % Rückerstattung des Kassentarifs durch Ihre Krankenkasse
Das ist ein „schnellender Finger" (Ringbandstenose): Die Beugesehne ist verdickt und bleibt am Ringband hängen – beim Weiterbeugen schnappt sie hörbar durch. Im Frühstadium hilft oft eine Kortison-Infiltration. Schnappt der Finger weiterhin oder bleibt er ganz hängen, löst eine kleine ambulante Operation (Ringbandspaltung) das Problem dauerhaft und zuverlässig.
Bei Bürotätigkeit meist nur wenige Tage, bei körperlicher Arbeit mit kräftigem Zugreifen etwa 3–4 Wochen. Die Finger dürfen sofort bewegt werden – das verkürzt die Ausfallzeit deutlich.
Ja, im frühen Stadium: Eine gezielte Kortison-Infiltration ist bei vielen Patienten dauerhaft erfolgreich. Bei wiederkehrenden Beschwerden oder blockiertem Finger ist die kleine Operation die zuverlässige Lösung.
Die Ringbandspaltung selbst dauert nur wenige Minuten und erfolgt ambulant in Lokalanästhesie. Mit Vorbereitung und Verband sind Sie in der Regel innerhalb einer Stunde wieder auf dem Heimweg.
Bürotätigkeit meist nach wenigen Tagen, handwerkliche Berufe mit kräftigem Zugreifen nach etwa 3–4 Wochen. Die Finger dürfen von Anfang an bewegt werden – das beugt Verklebungen vor.
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, da sich die Kosten aus Operationshonorar, den Ambulanz- bzw. Klinikkosten und der örtlichen Betäubung zusammensetzen. Sie erhalten vor der Operation einen transparenten Kostenvoranschlag ohne versteckte Positionen. Mit Sonderklasse-Zusatzversicherung wird der ambulante Eingriff in der Regel vollständig übernommen und direkt mit der Versicherung verrechnet; als Selbstzahler ist er ebenfalls jederzeit möglich.
Nach vollständiger Ringbandspaltung ist ein Rückfall am selben Finger sehr selten. Es können allerdings andere Finger betroffen sein – besonders bei Diabetes. Auch das lässt sich dann gut behandeln.
Das muss nicht so bleiben. Lassen Sie es abklären – die Behandlung ist einfacher, als Sie denken.
1040 Wien: +43 1 585 62 60 · 1020 Wien: +43 1 890 45 20
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