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Frozen Shoulder · Schultersteife · Wien

Frozen Shoulder Wien
Wenn die Schulter langsam einfriert

Erst der Schmerz, dann die Steife: Die Schulter lässt sich Woche für Woche schlechter bewegen, nachts ist an Schlaf auf der Seite kaum zu denken. Die Frozen Shoulder ist zermürbend – aber eine der wenigen Schultererkrankungen, die fast immer von selbst ausheilt. Entscheidend ist, in jeder Phase das Richtige zu tun. Und ehrlich gesagt zu bekommen, dass hier meist keine Operation nötig ist.

Ordinationstermin binnen weniger Tage Heilt meist ohne OP aus Behandlung passend zur Phase

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Was passiert bei einer Frozen Shoulder?

Bei der Frozen Shoulder – medizinisch adhäsive Kapsulitis – entzündet sich die Kapsel des Schultergelenks, verdickt sich und schrumpft. Dadurch wird die Schulter nicht nur schmerzhaft, sondern regelrecht blockiert: Sie lässt sich auch von außen, passiv, nicht mehr frei bewegen.

Warum sie entsteht, ist nicht immer klar. Gehäuft tritt sie bei Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen auf, ebenso nach längerer Ruhigstellung – etwa nach einer Verletzung oder Operation. Besonders betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren.

Typische Symptome: steif, schmerzhaft, nachts schlimmer

  • Zunehmende Steife in alle Richtungen – Arm heben, hinter den Rücken greifen, BH schließen wird unmöglich

  • Nachtschmerz: Liegen auf der betroffenen Seite ist kaum möglich

  • Auch passiv eingeschränkt: Das Kennzeichen – die Schulter blockiert selbst bei geführter Bewegung

  • Schleichender Beginn ohne klaren Auslöser, oft über Wochen fortschreitend

Die drei Phasen – und warum sie über die Behandlung entscheiden

Die Frozen Shoulder verläuft in typischen Phasen. Welche Behandlung hilft, hängt ganz davon ab, in welcher Phase Sie gerade sind – das ist der häufigste Fehler in der Behandlung: zu früh zu forcieren.

1

Freezing – die schmerzhafte Einfrierphase

Der Schmerz steht im Vordergrund und nimmt zu, die Beweglichkeit beginnt sich einzuschränken. Jetzt geht es um Schmerz- und Entzündungskontrolle – nicht um forcierte Dehnung, die hier alles nur schlimmer macht.

2

Frozen – die steife Phase

Der Schmerz lässt langsam nach, die Steife bleibt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für konsequente, sanft steigernde Physiotherapie, um die Beweglichkeit Schritt für Schritt zurückzugewinnen.

3

Thawing – die Auftauphase

Die Kapsel löst sich, die Beweglichkeit kehrt zurück – in den meisten Fällen wieder vollständig. Physiotherapie unterstützt und beschleunigt diesen Prozess.

Meine Behandlung – und wann eine OP wirklich sinnvoll ist

Die Frozen Shoulder ist eines der Krankheitsbilder, bei denen ich Patienten am häufigsten beruhigen muss: In aller Regel braucht es keine Operation. Der Schlüssel liegt darin, die Behandlung an die Phase anzupassen – Schmerz- und Entzündungskontrolle früh, gezielte Physiotherapie später. Eine gut platzierte Infiltration kann die schmerzhafte Frühphase spürbar verkürzen.

Nur in seltenen, hartnäckigen Fällen, in denen die Steife nach vielen Monaten konsequenter Therapie stark einschränkt, kommt eine arthroskopische Kapselspaltung infrage. Das ist die Ausnahme – und genau deshalb sage ich Ihnen offen, wenn Ihre Schulter sie nicht braucht.

Warum Patienten mit Schultersteife zu mir kommen

  • Klare Diagnose statt monatelanger Unsicherheit – Abgrenzung zu Sehnenriss und Impingement
  • Ehrliche Ansage: keine OP, die nicht nötig ist
  • Behandlung passend zur Phase – mit realistischer Aussicht

Häufige Fragen zur Frozen Shoulder

Eine Schulter, die über Wochen zunehmend steif wird, in alle Richtungen an Beweglichkeit verliert und vor allem nachts schmerzt, ist typisch für eine Frozen Shoulder (Schultersteife, adhäsive Kapsulitis). Dabei entzündet und schrumpft die Gelenkkapsel. Charakteristisch ist, dass auch die passive Beweglichkeit eingeschränkt ist – die Schulter lässt sich also auch von außen nicht mehr frei bewegen. Das unterscheidet sie von vielen anderen Schulterproblemen.

Die Frozen Shoulder (adhäsive Kapsulitis) ist eine entzündliche Schrumpfung der Schultergelenkkapsel. Die Kapsel verdickt sich, verklebt und verliert an Dehnbarkeit – dadurch wird die Schulter zunehmend steif und schmerzhaft. Die Ursache ist oft nicht eindeutig; gehäuft tritt sie bei Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und nach längerer Ruhigstellung auf. Frauen zwischen 40 und 60 sind besonders betroffen.

Die Frozen Shoulder verläuft klassisch in drei Phasen: eine schmerzhafte Einfrierphase (Freezing), eine steife Phase (Frozen) und eine Auftauphase (Thawing), in der die Beweglichkeit langsam zurückkehrt. Insgesamt dauert der Verlauf oft zwischen einem und zwei Jahren. Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen heilt sie folgenlos aus – Geduld und die richtige Begleitung sind entscheidend.

In den allermeisten Fällen nicht. Die Frozen Shoulder ist eine der wenigen Schultererkrankungen, die von selbst ausheilt – im Vordergrund stehen Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und der Erhalt der Beweglichkeit durch Physiotherapie. Eine Operation (arthroskopische Kapselspaltung) kommt nur in seltenen Fällen infrage, wenn die Steife nach vielen Monaten konsequenter Therapie hartnäckig bestehen bleibt und stark einschränkt.

In der schmerzhaften Frühphase geht es vor allem um Schmerz- und Entzündungskontrolle – mit entzündungshemmenden Medikamenten und, wenn nötig, einer gezielten Infiltration; forcierte Dehnung ist hier kontraproduktiv. In der steifen Phase rückt sanfte, regelmäßige Physiotherapie zum Erhalt und zur Rückgewinnung der Beweglichkeit in den Vordergrund. Wichtig ist, die Behandlung an die jeweilige Phase anzupassen – das ist der Schlüssel.

Der entscheidende Unterschied liegt in der passiven Beweglichkeit: Bei der Frozen Shoulder ist die Schulter richtig blockiert – sie lässt sich auch von außen (passiv) nicht mehr frei bewegen. Bei einem Rotatorenmanschettenriss ist vor allem die aktive Kraft eingeschränkt, während sich die Schulter passiv oft noch gut bewegen lässt. Untersuchung und gegebenenfalls Bildgebung grenzen die beiden sicher voneinander ab.

Klarheit statt monatelanger Unsicherheit.

Eine Frozen Shoulder braucht selten eine OP – aber immer die richtige Behandlung zur richtigen Zeit. Lassen Sie uns feststellen, wo Sie stehen.

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