Ellbogenschmerzen · Konservativ & Operativ · Wien
Schmerzen am Ellbogen beim Zugreifen, Tragen oder schon bei der Türklinke – Tennisarm und Golferarm gehören zu den häufigsten Überlastungsbeschwerden überhaupt. Die gute Nachricht: die weit überwiegende Mehrheit der Patienten wird ohne Operation beschwerdefrei. Und Sie müssen dafür weder Tennis noch Golf spielen – die meisten Betroffenen haben mit beiden Sportarten nie etwas zu tun gehabt.
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Medizin ist ein sich ständig weiterentwickelndes Fachgebiet – trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für vollständige Aktualität übernommen werden. Vollständiger Hinweis →
Beim Tennisarm (Epicondylitis radialis) sind die Sehnenansätze der Streckmuskulatur am äußeren Ellbogenknochen überlastet und mikroskopisch geschädigt. Typisch: Schmerzen beim Zugreifen, Händeschütteln, Tragen einer Tasse oder beim Tippen auf der Tastatur.
Trotz des Namens hat die überwiegende Mehrheit der Betroffenen nie einen Tennisschläger in der Hand gehabt – Bildschirmarbeit, Handwerk und repetitive Bewegungen im Alltag sind die häufigeren Ursachen.
Beim Golferarm (Epicondylitis ulnaris) ist die Innenseite des Ellbogens betroffen – dort setzen die Beugemuskeln der Hand an. Schmerzen treten typisch beim Beugen des Handgelenks, beim Heben und bei Drehbewegungen des Unterarms auf.
Auch hier gilt: Golf ist nur eine von vielen möglichen Ursachen. Häufig sind es Beruf oder Hobby mit wiederholter Handgelenksbeugung – vom Schrauben bis zum Krafttraining.
Mein Grundsatz gilt auch hier: konservativ wenn möglich, operativ wenn nötig. Über 90 % der Patienten mit Tennis- oder Golferarm werden ohne Operation beschwerdefrei.
Kurzfristige Schonung der belastenden Bewegung, eine Spange entlastet den gereizten Sehnenansatz direkt im Alltag.
Fokussierte Stoßwellen regen Durchblutung und Selbstheilung im gereizten Sehnengewebe an – eine der am besten belegten Therapien bei Tennis- und Golferarm. Meist 3–5 Sitzungen, direkt in meiner Ordination. Mehr zur Stoßwelle →
Gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen bauen die Sehne wieder belastbar auf – entscheidend, um einen Rückfall zu vermeiden. Bei Bedarf ergänzt eine gezielte Infiltration die Therapie.
Entfernung des degenerierten Sehnengewebes (Débridement), arthroskopisch oder über einen kleinen Schnitt – ambulant oder mit einer Übernachtung. OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen.
Wahlarztleistung: ca. 80 % Rückerstattung des Kassentarifs
Bei ambulanter Sonderklasse: Hilfe bei der Einreichung
Transparente Honorare vor Behandlungsbeginn
Sonderklasse: OP & Aufenthalt in der Regel vollständig gedeckt
Direktverrechnung – Sie strecken nichts vor
OP-Termin meist innerhalb von 1–2 Wochen
Am besten wissenschaftlich belegt sind exzentrisches Krafttraining der Unterarmmuskulatur und Stoßwellentherapie – reine Schonung oder wiederholte Kortisonspritzen verschlechtern die Prognose langfristig eher. Wichtig ist auch, auslösende Belastungen (Maus, Werkzeug, Technik beim Sport) zu verändern. Erst wenn 6–12 Monate konsequenter konservativer Therapie nichts gebracht haben, wird eine Operation zum Thema.
Beim Tennisarm sind die Sehnenansätze an der Außenseite des Ellbogens gereizt – Schmerzen beim Greifen und Strecken des Handgelenks. Beim Golferarm ist die Innenseite betroffen, Schmerzen zeigen sich vor allem beim Beugen. Beide entstehen durch wiederholte Überlastung, nicht nur beim Sport.
Nur sehr selten. Über 90 % der Fälle heilen mit konservativer Therapie aus. Eine Operation kommt erst infrage, wenn die Beschwerden trotz konsequenter Behandlung über 6–12 Monate bestehen bleiben.
Sehr gut – sie gehört zu den am besten belegten Behandlungen bei Tennis- und Golferarm. Meist sind 3–5 Sitzungen im Wochenabstand nötig, Besserung zeigt sich oft nach wenigen Wochen.
Das degenerierte Sehnengewebe wird arthroskopisch oder über einen kleinen Schnitt entfernt, damit gesundes Gewebe nachwachsen kann. Ambulant oder mit einer Übernachtung, danach ein strukturierter Reha-Plan.
Ordinationsleistungen wie Stoßwelle oder Infiltration werden als Wahlarztleistungen verrechnet; bei ambulanter Sonderklasse hilft Dr. Ghobrial bei der Einreichung. Bei einer Operation übernimmt die Sonderklasse in der Regel alle Kosten mit Direktverrechnung.
Lassen Sie die Ursache abklären – meist reicht die richtige konservative Therapie. Ich nehme mir Zeit für eine gründliche Untersuchung und eine ehrliche Empfehlung.
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